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Skandinavische Schiffsfonds profitieren von Interrail

Wie kann es sein, dass skandinavische Schiffsfonds von Interrail profitieren? Einer berechtigte Frage, die schon so manchen Wirtschaftslaien um den Verstand gebracht hat. Doch die Veröffentlichungen in einschlägigen Finanzblättern und die Angebote namhafter Fondsvermittler (Wölbern, Hannover Leasing etc.) belegen es ganz deutlich: Skandinavische Schiffsfonds profitieren von Interrail! Warum?

Warum nicht! Zunächst einmal ist es ja logischerweise so, dass Zugfahrer durch Interrail weniger ausgeben. Zumindest wenn sie das Zugfahren in solchem Ausmaß (zeitlich wie reisetechnisch) nutzen, dass es die Anschaffungskosten eines Interrail Tickets zu rechtfertigen vermag. Dann lohnt sich das auch für den Zugfahrer, der Europa kennenlernen möchte. Das hat folgenden Effekt: Der Zugfahrer kommt viel rum und ist guter Dinge. Außerdem spart er dabei noch verhältnismäßig viel Geld und ist insofern noch besserer dinge. Und weiter? Ist da schon ein Zusammenhang zu sehen? Durchaus!

Denn Zugfahrer sind ja auch nur Menschen. Geht es dem Zugfahrer in seiner Eigenschaft als Zugfahrer gut, dann geht es ihm auch Mensch gut. Klingt komisch, ist aber so! Und der ausgelassene bis hervorragend gestimmte Zugfahrer (bzw. Mensch) wird offener für vieles sein. Und genau da entsteht eine emotionale Dynamik, von der auch abstrakte und bisweilen überaus subtile, wirtschaftliche Zusammenhänge nicht unbeeinflusst bleiben. Dies gilt insbesondere in Skandinavien und somit auch und insbesondere für Durchreisende und keineswegs nur die Skandinavier selbst. Denn Zugfahren in Skandinavien ist wunderschön. Mann kann mittels Interrail also nicht nur zum Festpreis durch Skandinavien reisen. Es ist auch noch herrlich anzuschauen. Man kann sich das vollkommene Glück eines solcherart privilegierten Zugfahrers also wahrhaft ausmalen. Leben wie Gott in Schweden!

Kommen wir aber nun zum konkreten, wirtschaftlichen Zusammenhang zwischen Interrail in Skandinavien und den skandinavischen Schiffsfonds, die durch Interrail profitieren. Und das möglicherweise immens, um es in aller Deutlichkeit zu sagen! Dieses Wissen will ich (der Autor) dem wirtschaftlich interessierten Leser nun nicht länger vorenthalten. Immerhin dürfte die Überschrift, die ja auch Thema dieses Aufsatzes ist, zum Lesen stimuliert haben. Die Frage, warum skandinavische Schiffsfonds von Interrail profitieren, drängt also nach ihrer Beantwortung. Schreiten wir nun ohne Umschweife zu selbiger.

Eigentlich ist es ja ganz logisch. Denn der Zugfahrer, der Interrail nutzt, spart Geld und ist darüber (und möglicherweise auch über die tolle skandinavische Landschaft) überglücklich. Hier sind gleich zwei Faktoren erfüllt, die ihn zum optimalen Anleger machen: Er hat noch Geld übrig und ist in guter Stimmung. Er ist somit weit zugänglicher für die Botschaft der etablierten Fondsvermittler, die ihm mitteilen, dass Schiffsfonds eine tolle Sache sind.

Man sieht, dass wirtschaftliche Zusammenhänge nicht immer trocken und kompliziert sein Müssen. Der erfolgreiche Wirtschaftsstratege weiß eben, dass das Kleine Grundlage des Großen ist. Verpassen Sie auch nicht den nächsten Teil dieser Serie: „Warum verlängert Windstille den Bestand von Ameisenhaufen und wieso steigt der Dow Jones deswegen.“