Sehenswertes in Berlin

Berlin, die alte und neue Bundeshauptstadt, Schmelztiegel der Kulturen, pulsierendes Metropole und historische Zeitzeugin. Die Stadt Berlin hat so viele Gesichter und wird inzwischen von so vielen verschiedenen Einflüssen geprägt, dass eigentlich nicht mehr nur historische Gebäude, architektonische Meisterwerke zu den Sehenswürdigkeiten Berlins zählen. In jedem Falle bietet die Stadt aber so viel, dass man sich auch nach vier Wochen weder satt gesehen, noch alles gesehen hat.

Der Kurfürstendamm, auf der ganzen Welt bekannt ist die Einkaufsstraße von Berlin, die Straße auf der auch heute noch flaniert wird. Ku’damm, wird diese Prachtstraße von den Berlinern genannt. Hier steht Modernes und Historisches dicht an dicht, vereint durch die Tatsache, dass es die Luxus-Mode-Meile schlechthin ist.

Der Tauentzien, richtiger die Tauentzienerstraße. Ab dem Breitscheitplatz heißt der Kurfürstendamm nämlich Tauentzienerstraße, benannt nach einem preußischen General. Auch diese Straße ich eine Shoppingmeile, und für jeden Touristen und Berlin Besucher schon ein Muss. Sie führt zum Europa-Center und weiter zum weltberühmten Luxuskaufhaus KaDeWe.

Das Europacenter überragt das westliche Zentrum von Berlin und dominiert jeden Blick. Ganze 22 Stockwerke hoch, mit dem Mercedesstern sind es 103 Meter, beherbergt es ein Einkaufszentrum von etwas über 90000 qm Nutzfläche. Restaurants und Kneipen runden das Angebot von „Peppers Manhatten“ ab. So nennen die Berliner liebevoll ihr Europacenter.

Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche ist eines der historischen Wahrzeichen er Stadt Berlin und ein Kriegsmahnmal. Der Bau ist ein Oktogon und blau verglast. Der alte Turm steht noch als baufälliger Stumpf direkt daneben und mahnt an den 2. Weltkrieg.

Das Kaufhaus KaDeWe, Kaufhaus des Westens, ein weltweit bekanntes Warenhaus aus dem Jahre 1907. Das Kaufhaus, gehobenes Ambiente für den etwas luxuriöseren Anspruch. Es bietet etwa 1800 verschiedene Marken und Labels feil die für den etwas größeren Geldbeutel gedacht sind. Aber es beherbergt auch Wellness-Oasen der Superlative im Erdgeschoss. So können zahlungswillige Kunden Shopping mit Beauty, Entspannung für Körper und Geist miteinander verknüpfen. Legendär ist auch Europas größte Feinschmeckerabteilung im 6. Stockwerk.

Der große Stern mit der Siegessäule auf der Straße des 17. Juni, ein weiteres Wahrzeichen er Stadt Berlin. A die Siegessäule inmitten eines großen Kreisverkehres steht, ist sie über einen Tunnel für Besucher erreichbar. Ursprünglich war dies einmal eine Waldlichtung die zum Auftrieb des Wildes im Tiergarten, einem dem Fürsten vorbehaltenen Jagdrevier, unter Friedrich dem Großen diente.

Der Reichstag, der Sitz des Deutschen Bundestages. Das monumentale Bauwerk, das aus den Anfängen es Deutschen Reiches aus dem Jahr 1871 stammt hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Aber noch beeindruckender ist sein prägnantes Aussehen, eine architektonische Meisterleistung ihrer Zeit. Dass der Reichstag sich nach der Wiedervereinigung, insbesondere sicher auch wegen der blauen Kuppel, in eine touristische Attraktion verwandelt hat, liegt nahe. Das Gebäude ist öffentlich zugängig und bietet seinen Besuchern, nachdem sie einige Zeit mit Schlange stehen verbracht hatten, um überhaupt hinein kommen zu können, einen herrlichen Blick über ganz Berlin. Beziehungsweise, soweit das Auge reicht.

Das Brandenburger Tor mit dem Pariser Platz, ebenfalls ein Monument, das Schicksalstor der Stadt. Das Brandenburger Tor steht auf dem Pariser Platz und jeder Besucher Berlins muss es einmal gesehen haben, oder noch besser, darunter hindurch geschritten sein. Das Brandenburger Tor wird als das symbolträchtigste Bauwerk von Berlin bezeichnet. Sicherlich auch, weil das Bauwerk geschichtlich so eng mit dem Mauerbau, der geteilten Stadt und der Wiedervereinigung verknüpft ist. Ursprünglich war das Brandenburger Tor eines von 14 Stadttoren Berlins, entworfen wurde es von Langhans und im Jahre 1791 mit großem Tamtam eröffnet. König Willhelm der II. war offensichtlich von den historischen Bauten der alten Griechen, der Akropolis, sehr begeistert, so dass er auch einige Gebäude für sich in diesem Baustil planen und errichten lies. Es ist 26 Meter hoch und mit einer Breite von 65,5 Metern und einer Tiefe von 11 Metern eine doch recht monumentale Erscheinung.

Die Berliner Mauer, Wahrzeichen des kalten Krieges, Wahrzeichen der Wiedervereinigung. Mit dem bau der Berliner Mauer wurde 1961 als Antifaschistischer Schutzwall begonnen. Nach der Wiedervereinigung wurde sie nach und nach abgerissen, bis auf ein kleines Stück, etwa 70 Meter lang. Gegenüber dem Ostbahnhof steht der mahnende Rest als Mauer-Mahnmal.

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