Transport-Infrastruktur in Berlin
Berlin ist auf dem Weg ein europäischer Verkehrsknotenpunkt zu werden. Nach der Wende war in Berlin nicht viel los mit Transport-Infrastruktur usw. Erhebliche Defizite waren zu verzeichnen und mussten mittels strategischer Planung und unter Berücksichtigung vieler, vieler Faktoren schnellstmöglich in Angriff genommen werden. Denn nicht nur ein verkehrswert war davon betroffen, alle Verkehrswerte waren durch die Teilung schwer in Mitleidenschaft geraten.
So wurde nach und nach die Transport-Infrastruktur in Berlin verbessert. Denn im Oktober 1990 stellte sich flugs heraus, dass die Region wegen der schlechten Voraussetzungen, und in Brandenburg sah es nicht viel besser aus, einen erheblichen Wettbewerbsnachteil hatte. Für den Wirtschaftsstandort Berlin, er neuen Bundeshauptstadt und das Berlin umgebende Bundesland Brandenburg, schon fast eine Katastrophe zu nennen.
Viele Jahre später jedoch sind die Vorteile einer gut funktionierenden Transport-Infrastruktur zu genießen, ja, sie tragen Früchte. Der Straßenverkehr ist wesentlich verbessert worden, aber auch der Schienenverkehr und der Binnenverkehr, und es wird damit geliebäugelt, dass man möglichst schnell einen neuen Flughafen in die Tat umsetzt. Man nennt dieses Projekt ein Schlüsselprojekt für die wirtschaftliche Entwicklung in dieser Region, und diese Vision soll bis in das Jahr 2011 in die tat umgesetzt worden sein.
Verkehrsknotenpunkte in Punkto Autobahn. Die Autobahnen von Berlin aus nach Hannover und Leipzig sind sechsspurig ausgebaut worden. Der Berliner Ring, die A10 ist in ebenfalls sehr großen Teilen sechsspurig ausgebaut worden. Viele Kilometer Autobahn mussten dafür aufgerissen werden, gesperrt, und der daraus entstehende Stress und Stau wurde für die Verbesserung von den meisten der Autofahrer dann doch billigend in Kauf genommen. Inzwischen besitzen die Region, also Berlin und sein Umland über ein stabiles Grundnetz von 10 Bundesautobahnen.
Der Schienenverkehr: Ebenso wurden wichtige Eisenbahnabschnitte ausgebaut, ebenfalls mit rasanter Geschwindigkeit. Dadurch konnte die Anfahrtszeit die man mit der Bahn hatte auf vielen Strecken schon drastisch verkürzt werden. Denn neue Hochgeschwindigkeitsstrecken konnten in den Betrieb genommen werden. Und die gründliche Planung zeigte die positive Entwicklung, diese Region verfügt über den modernsten Eisenbahnknoten in ganz Europa. Das geniale daran ist, dass sechs von ihnen mit dem Berliner Ring verbunden sind und der Ring in Berlin und dem neuen Verkehrsknoten münden. Informationen der IHK zufolge münden in diesen Verkehrsknoten nicht nur das neue und gut ausgebaute Straßennetz, sondern auch noch ganze drei Wasserstrassen die nach Berlin fließen und dort zusammenfließen und 10 Eisenbahnstrecken des Schienenverkehrs.
Neuerungen, Verbesserungen der Infrastruktur bei den Wasserstrassen: In Magdeburg wurde ein Wasserstraßenkreuz gebaut. Der Vorteil daraus für Berlin und die Mark Brandenburg, die Anbindung an den Rhein, ist, dass durch diese Fertigstellung die ganze Region nicht mehr so abhängig ist von dem Wasserstand in der Elbe. Was den Binnenschiffern viele Tage, oftmals Wochen, in Ruheposition erspart, wenn die Binnenschifffahrt wegen Niedrigwasser anderswo nicht fahren darf.
Die Touristische Infrastruktur in Berlin ist ebenfalls wie das Transportwesen von den Verkehrsanbindungen zu Lande, zu Wasser und zur Luft abhängig. So wurde auch in diesem Bereich nach der Wende einiges getan um Touristen und damit auch Kapital in die Stadt zu locken und den Besuchern die Anfahrt so einfach wie möglich zu gestalten. Denn Städtetourismus ist eines der Schlagwörter der Neuzeit. So wurden die Anzahl der Busparkplätze deutlich erhöht. Berlin gilt als busfreundliche Stadt in ganz Europa. In Berlin bemüht man sich, dass mit Bussen anreisende Touristen direkt in die Innenstadt fahren können. Auch wurde ein spezielle Faltplan n ur für Busfahrer entwickelt, der einen Suchverkehr tatsächlich effektiv verhindert bzw. durch die Verwendung des Faltplanes unterbindet. Weiter wurden in der ganzen Stadt touristische Pfeilwegweiser aufgestellt. Diese lenken Touristen sicher durch die Stadt zu den verschiedensten Sehenswürdigkeiten. Selbst der Wassertourismus in Berlin ist erheblich verbessert worden, was wiederum für die Stadt Berlin eine Imageverbesserung bedeutet.











